Er begann am 3. Mai mit zehn europäischen Nationalmannschaften (Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Österreich, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn). Diese traten in einem Rundenturnier gegeneinander an und ermöglichten Schiedsrichter Werner Schreyer ein leichtes Amtieren. Für Bundestrainer Uwe Bönsch zählte die deutsche Vertretung zu den Favoriten neben der Schweiz und Slowenien. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft war sehr gut und Uwe Bönsch lobte, ebenso wie andere Mannschaftsleiter, die Organisation und die äußeren Bedingungen. Zu den herausragendsten Teilnehmern gehörten der zweifache Vize-Weltmeister Viktor Kortschnoi aus der Schweiz, der erfolgreichste deutsche Schachspieler der Nachkriegszeit, Dr. Robert Hübner, und die aktuelle Nummer eins der deutschen Rangliste, Christopher Lutz. Die deutsche Mannschaft, die wiederum von ChessBase unterstützt wurde, erwies sich, nach dem sie fast das ganze Turnier über geführt hatte, als guter Gastgeber und belegte „nur“ Rang 2. Besonders beachtet wurden im Team natürlich die beiden aufstrebenden Talente IM Fabian Döttling und IM Jan Michael Sprenger. Für den Letztgenannten war es sein erster Einsatz in der Nationalmannschaft und der Bundestrainer Uwe Bönsch zeigte sich sehr zufrieden. Interessante und kämpferische Partien seien bei ihm zu sehen gewesen. Fabian Döttling bescheinigte der Bundestrainer, ein großes Turnier gespielt zu haben. Austragungsort des Mitropacups war das RAMADA-TREFF-Hotel Leipzig, in dem auch die Tagungen, der Bundeskongress, das Finale der 1. Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft RAMADA-TREFF Cup 5³ und der Gala-Abend stattfanden. Alle Ergebnisse, Tabellen und Partien sind über das Menu links zu finden. Die Partien der 1. bis 8. Runde lassen sich nun online am Brett nachspielen!
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Anett Sänger ***
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